Aktuelle Infos

Newsletter 12/2011

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KINDER /JUGENDLICHE

29.11.2011

Wenn Krake Hippihopp zum Ritalin rät

Unter dem Thema “Eltern ohne Kompass - wer gibt Kindern heute noch Richtung?” gingen die Gäste den Fragen auf den Grund, was Eltern heute in der Erziehung alles falsch machen und vor allem, wie sie es richtig machen können. Dabei setzte sich die Sendung dem Zwiespalt aus, einerseits Ratgeber zu verurteilen, gleichzeitig aber mit Erfahrungsberichten und Tipps genau in dieselbe Kerbe zu schlagen.

http://www.welt.de/fernsehen/article13740675/Wenn-Krake-Hippihopp-zum-Ritalin-raet.html

 

29.11.2011

ADHS-Kinder denken anders

Aufmerksamkeitsstörungen bei ADHS-Kindern werden offenbar von gestörten Signalwegen und Aktivitätsmustern im Gehirn verursacht. Das zeigt eine US-Studie. Bei der Diagnose von ADHS könnte künftig die funktionelle MRT eine wichtige Rolle spielen.

http://www.aerztezeitung.de/news/article/681370/adhs-kinder-denken-anders.html

 

01.12.2011

Schweizer Ethikkommission warnt vor Ritalin für Kinder

Die Nationale Ethikkommission der Schweiz warnt vor dem zunehmenden Konsum von Psychopharmaka zur Leistungssteigerung des Gehirns und verwies dabei auch auf die Vergabe von Ritalin bei Kindern. Durch solche Arzneimittel verändere sich das Verhalten des Kindes ohne jegliche Eigenleistung, heißt es in einer Stellungnahme.

http://www.up-aktuell.de/news/2011/12/schweizer-ethikkommission-warnt-vor-ritalin-fur-kinder-16638.html

 

01.12.2011

Dexamfetamin: Schweres Geschütz gegen ADHS

Seit heute steht das Dexamfetamin-haltige Betäubungsmittel Attentin® in Deutschland zur Verfügung. Es ist zur Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störungen (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen ab sechs Jahren zugelassen.

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=40226

 

07.12.2011

Experten: ADHS-Kinder nicht nur mit Medikamenten behandeln

Notwendig seien außerdem begleitende Maßnahmen wie eine Verhaltens- oder Psychotherapie, erklärte Berthold Koletzko von der Stiftung Kindergesundheit heute bei einem ADHS-Symposium in München. Betroffene und Eltern benötigten außerdem mehr Unterstützung ihrer Umwelt.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48331/Experten_ADHS-Kinder_nicht_nur_mit_Medikamenten_behandeln.htm

 

14.12.2011

ADHS: Hirnströme steuern Computer

Forscher um den Göttinger Psychologen Holger Gevensleben haben nun die Wirksamkeit eines solchen Neurofeedback-Trainings bei Kindern mit ADHS in einer multizentrischen, randomisierten Studie untersucht (Eur Child Adolesc Psychiatry 2010: 19: 715).

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/adhs/article/681791/adhs-kinder-steuern-computer.html

 

15.12.2011

Verein "Struwwelpeter" löst sich auf

Die Mitglieder des Höchstadter Vereins "Struwwelpeter" wollten unter ADHS leidende Kinder unterstützen - nun muss sich der Verein auflösen.

http://www.infranken.de/nachrichten/lokales/erlangenhoechstadt/Verein-Struwwelpeter-loest-sich-auf;art215,232346

 

ERWACHSENE

28.11.2011

Adulte ADHS: Pippi wird erwachsen

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), ein Problem von Zappelphilipp oder Pippi Langstrumpf? Geraume Zeit stuften Psychiater das Leiden als Krankheit der Sprösslinge ein. Hilfe brauchen auch erwachsene Patienten, doch müssen es nicht immer Arzneimittel sein.

(Mehr zu diesem Thema: Genetik und ADHS, EMMA-Studie, Richtlinie G-BA)

http://news.doccheck.com/de/article/206906-adulte-adhs-pippi-wird-erwachsen/

 

01.12.2011

ADHS bei Erwachsenen – Universitätsmedizin Rostock erforscht optimale Diagnostik und Therapie

„Ob Menschen Frühaufsteher oder Nachtschwärmer sind, ist zumindest teilweise genetisch vorprogrammiert; und dieses „genetische Programm des Tag-Nacht-Rhythmus“ scheint bei Menschen mit ADHS fundamental gestört zu sein“, sagt Professor Dr. Dr. Johannes Thome. Er ist seit über einem halben Jahr Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Rostock. Zuvor war der 44-jährige Arzt Inhaber des Lehrstuhls für Psychiatrie an der Universität Swansea in Wales/ Großbritannien. Von dort hat er den Forschungsschwerpunkt ADHS bei Erwachsenen („Zappelphilipp-Syndrom“) nach Rostock mitgebracht und etabliert ihn neben der Demenzforschung an der Rostocker Psychiatrischen Universitätsklinik.

http://idw-online.de/pages/de/news454053

 

21.12.2011

ADHS: Hilfe für Erwachsene

„Ein Drittel der Betroffenen, die als Kind unter ADHS litten, hat im Erwachsenenalter keine Probleme mehr, ein weiteres Drittel leidet nur noch mäßig unter den Symptomen. Das letzte Drittel hat weiterhin stark mit der Störung zu kämpfen“, erklärt Dr. Alexandra Philipsen, geschäftsführende Oberärztin der Abteilung für Psychiatrie der Universitätsklinik Freiburg und Leiterin der Arbeitsgemeinschaft ADHS bei Erwachsenen.

http://www.apotheken-umschau.de/Adhs

 


AUS DER ADHS-LANDSCHAFT

28.11.2011

Fester TOKOLive Standort

Ab sofort hat TOKOL e. V. den Ferienhof Kukuk, Seestrasse 7, in 19406 Hohen Pritz - OT Kukuk, Mecklenburg Vorpommern, übernommen, in den nächsten Jahren wird TOKOL e. V.  den Ferienhof verwalten und vermarkten.

http://www.tokolive.de/

 

05.12.2011

ADHS: Genetischer Defekt in Glutamat-Signalweg

Fast ein Zehntel aller Patienten mit der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) haben genetische Veränderungen, die die Aktivität des Neurotransmitters Glutamat beeinflussen. Die genomweite Assoziationsstudie in Nature Genetics (2011; doi: 10.1038/ng.1013) lenkt die Aufmerksamkeit auf einen bisher unbekannten Pathomechanismus.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48300/ADHS--Genetischer-Defekt-in-Glutamat-Signalweg.htm

 

08.12.2011

Sie kennen keine Gefahren

Die Eltern hyperaktiver Kinder stehen vor großen Herausforderungen.

Er, als Vater, wollte es lange nicht wahrhaben. Die Mutter wusste es bald sicher: Dieses Kind leidet unter der Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung ADHS. Dabei ging der sehr aufgeweckte Bub noch nicht einmal in die Schule. Er war extrem neugierig, für ihn gab es keine Hindernisse, er erklomm alle Fensterbretter und Schränke. Claus Staudter erzählt die Geschichte seines kleinen Sohnes bei einem Kongress im Haunerschen Kinderspital in München. Rückblickend ist es für Staudter bezeichnend, dass gerade er, als Pflegedienstleiter an einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Mannheim zu Hause die Augen vor der Realität verschloss, obwohl er ADHS-Kinder nur zu gut kennt.

http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Sie-kennen-keine-Gefahren-id17867936.html

 


11.12.2011

Fremdartige Musik hilft Therapeuten, die Seele ihrer Patienten zu heilen

Bei Reizbarkeit, Anspannung und Hyperaktivität sieht er gute Erfolge mit meditativen Klangreisen. Die Patienten könnten sich dabei entspannen. Er betont, dass je nach Ausprägung der Krankheitssymptome parallel auch medikamentös behandelt wird.

http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article13761627/Trommeln-gegen-Burn-out.html

 

12.12.2011

Dresdner Forscher erhält ADHS-Preis

Für seine Forschungen zu ADHS ist Professor Stephan Bender vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden mit dem Kramer-Pollnow-Preis ausgezeichnet worden.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/adhs/article/682926/dresdner-forscher-erhaelt-adhs-preis.html

 

13.12.2011

ADHS-Therapie: FDA hat Bedenken trotz fehlender Hinweise auf kardiovaskuläre Risiken

Obwohl retrospektive Studien keinen Hinweise auf ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko unter der medikamentösen Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gefunden haben, rät die US-Arzneibehörde FDA weiter zur Vorsicht bei Patienten mit kardialen Vorerkrankungen.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48411/ADHS-Therapie_FDA_hat_Bedenken_trotz_fehlender_Hinweise_auf_kardiovaskulaere_Risiken.htm

ADHS-Mittel: Sicher für Herz und Kreislauf oder nicht?

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=40322

Rote-Hand-Brief der Firma Lilly:

http://www.bfarm.de/SharedDocs/1_Downloads/DE/Pharmakovigilanz/roteHandBriefe/2011/rhb-strattera.pdf?__blob=publicationFile

 

15.12.2011

ADHS-Medikamente keine Gefahr für Herz

Standard-Medikamente für die psychiatrische Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sagte man bisher eine ungünstige Wirkung auf das Herz nach. Zu Unrecht, kommen US-Forscher nun im "Journal of the American Medical Association" zum Schluss. Wie sie durch umfangreiche Datenanalysen zeigen konnten, bleibt bei der Einnahme das Risiko für Herzinfarkt, Herzversagen oder Schlaganfall annähernd gleich.

http://www.pressetext.com/news/20111214003

 

16.12.2011

Felix Schenk, Leiter der Selbsthilfegruppe für Menschen mit Aufmerksamkeitsstörungen, spricht über seine Erfahrungen

AD(H)S das Aufmerksamkeits-Defizit (und Hyperaktivitäts)-Syndrom ist eine Störung, an der auch in Gera immer mehr Erwachsene leiden. So zum Beispiel Felix Schenk (23), der die Geraer Selbsthilfe-Gruppe für Betroffene leitet.

http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Felix-Schenk-Leiter-der-Selbsthilfegruppe-fuer-Menschen-mit-Aufmerksamkeitsstoe-2028239134

ADHS-Workshop

Tipps und Informationen für Pädagogen

„Dieser Online-Workshop verdeutlicht, was ADHS für das betroffene Kind, aber gleichzeitig auch für Sie als betreuenden Lehrer oder betreuende Lehrerin bedeuten kann. Expertentipps, Rollenspiele und Fallbeispiele tragen dazu bei, Ihren Blick für das Krankheitsbild ADHS zu schärfen.“

http://www.info-adhs.de/fuer-paedagogen/paedagogen-workshop.html

 

BEGLEITSTÖRUNGEN

27.11.2011

In der Schwäche liegt die Kraft

„Sicher entwickeln manche Betroffene bei entsprechender Begabung kreative und berufliche Alternativen für sich“, so Schulte-Körne. Doch würden zahlreiche erwachsene Legastheniker in seine psychotherapeutische Ambulanz kommen, weil sie einfach nicht mehr weiter können. „Einige vermögen ihre Defizite vielleicht gut zu kompensieren, doch vielen gelingt das nicht. Im schlimmsten Fall verzweifeln und vereinsamen sie“, sagt Schulte-Körne.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/in-der-schwaeche-liegt-die-kraft/5893214.html

 

28.11.2011

Essanfälle online behandeln - Leipziger Forscher testen Internettherapie bei Binge Eating-Störung

Menschen mit Binge Eating-Störung leiden an immer wieder kehrenden Essanfällen. Innerhalb kürzester Zeit verschlingen sie große Mengen an Lebensmitteln und verlieren dabei völlig die Kontrolle über ihr Verhalten. Experten schätzen, dass rund zwei Prozent der Bevölkerung von dieser Störung betroffen sein könnte, rund zwei Drittel davon Frauen. Um Betroffenen zu helfen, haben Wissenschaftler der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig eine Internettherapie entwickelt, die speziell auf Binge Eating ausgerichtet ist.

http://idw-online.de/pages/de/news453381

 

14.12.2011

Autisten haben besondere Früherfahrungen

Autismen gibt es so viele wie Autisten, sagt der frühere Tübinger Kinder- und Jugendpsychiater Reinhart Lempp. Die Übergänge zu vermeintlichen Norm sind fließend.

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Autisten-haben-besondere-Frueherfahrungen-_arid,156720.html

 

17.12.2011

Autistische Mädchen fallen kaum auf

Eine zu enge Vorstellung von Autismus sei der Grund, warum Mädchen oft nicht rechtzeitig eine Diagnose bekämen. Es braucht deshalb Änderungen in der Diagnostik, sagt Autismusexpertin Judith Gould.

http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Autistische-Mdchen-fallen-kaum-auf/story/21306363

 

17.12.2011

Tic/Tourette Syndrom und motorische Kontrolle

Reifungsstörung oder funktionelles Inhibitionsdefizit in exekutiven Systemen bei Patienten mit Tic-Störungen/Tourette-Syndrom?

http://www.kjp-dresden.de/de/node/335

 

20.12.2011

Legasthenie freundliche Schule oder Hochschule gesucht

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) prämiert Schulen oder Hochschulen, die besonders Legasthenie freundliche Rahmenbedingungen geschaffen haben.

http://www.oxmarketing.de/legasthenie-freundliche-schule-oder-hochschule-gesucht/

 

ALLGEMEIN

08.12.2011

Wieso das menschliche Gehirn nicht immer klüger werden kann

Das menschliche Gehirn kann nicht immer klüger werden, ohne dass wir dafür anderswo einen Preis bezahlen. Zu diesem Schluss kommt ein Psychologe der Universität Basel gemeinsam mit einem britischen Kollegen in einer Übersichtsstudie.

http://www.suedostschweiz.ch/vermischtes/wieso-das-menschliche-gehirn-nicht-immer-kluger-werden-kann

 

09.12.2011

Fachgesellschaft befürchtet Mängel bei stationärer Versorgung psychisch Kranker

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) sieht die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen gefährdet. Hintergrund der Befürchtung ist der aktuell vorliegende Gesetzesentwurf zur Einführung eines neuen Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (Psych-Entgeltgesetz – PsychEntG). Dieser weist aus Sicht der DGPPN an einigen Stellen „erheblichen Nachbesserungsbedarf“ aus.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48371/Fachgesellschaft_befuerchtet_Maengel_bei_stationaerer_Versorgung_psychisch_Kranker.htm

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) 

http://www.dgppn.de/publikationen/stellungnahmen/detailansicht/article/141/zum-referent.html

 

22.12.2011

Der kleine Niclas ist ein großer Kämpfer

Zuvor war der Junge jahrelang auf ADHS (Aufmerksamkeit-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) behandelt worden. „Seit Niclas auf der Welt ist, war er anders als die anderen. Wir haben eine Therapie nach der anderen besucht, angefangen von der Ergotherapie, Logopädie über Physio- und Psychotherapie bis hin zur Frühförderung“, erzählt die Mama von Niclas im Gespräch mit der Torgauer Zeitung. Die Symptome der ADHS sind ähnlich, doch NF 1 ist viel mehr als nur ADHS.

http://www.torgauerzeitung.com/Default.aspx?t=NewsDetailModus%2861016%29

 

 

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