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Medien und Sonstiges

Medienprojekt Wuppertal

„Chaos im Kopf“

Weitere Infos: http://www.medienprojekt-wuppertal.de/v_199

„Stigma ADHS“

Weitere Infos: http://www.medienprojekt-wuppertal.de/v_200

Preis je CD: Ausleihe 12,- € / Kauf 32,- €
Stream: 9,- € / Download: 25,- €

 

„Stigma ADHS“, Chaos im Kopf“

So lauten die Filmtitel zweier Dokumentationen vom Medienprojekt Wuppertal. Das Medienprojekt konzipiert und realisiert seit 1992 erfolgreich Modellprojekte aktiver Jugendvideoarbeit unter dem Motto „das bestmögliche Video für das größtmögliche Publikum“.  Auf Grund ihrer professionellen Form und ihrer authentischen Dichte sind die Wuppertaler Jugendvideoproduktionen bundesweit bekannt und beliebt geworden.

Stigma ADHS zeigt Alltagsbeobachten mit Kindern und Jugendlichen zwischen 7 und 18 Jahren. Einige werden medikamentös behandelt. Gezeigt werden Kinder und Jugendliche, die zwar lebendig und impulsiv erscheinen, gleichzeitig aber so gar nicht dem Klischee vom Zappelphilipp entsprechen. Der Film hat nicht den Anspruch alle Facetten von ADHS zu erklären. Es geht ausschließlich um das Erleben und die Wahrnehmung von Betroffenen und Angehörigen. Sie zeigen einen Alltag, der oft herausfordernd ist. Vor allem wehren sie sich gegen Stigmatisierung, Halbwissen und Besserwisserei.

(90 Min. plus 128 Min. Bonus)

Chaos im Kopf erläutert die ADHS bei Erwachsenen. Im Film kommen sowohl junge Erwachsene zu Wort, die bereits als Kind eine ADHS Diagnose erhalten haben, als auch Erwachsene die erst sehr spät verstanden haben, was mit ihnen los ist. Der Film geht der Frage nach welche Folgen ADHS für die persönliche Entwicklung haben kann. Finden Betroffene Berufe, in denen sie ihre spezifischen Stärken einbringen können oder scheitern die Lebensentwürfe? Durch die unterschiedlichen Lebenserfahrungen der Protagonisten entsteht ein Mosaik aus Eindrücken, welche die Folgen von ADHS, erahnen lassen.

(76 Min. plus 69 min. Bonus)

Ich finde beide Filme sehr gut, da sie schon im Ankündigungstext ein Wissen über ADHS wiederspiegeln, welches wir uns bei angeblichen Fachleuten schon so lange wünschen. Hut ab, vor den jungen Filmproduzenten die daran mitgewirkt haben!

Monika Lehmann

neue AKZENTE Nr. 103, 1/2016

 

 

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