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Studien

Deutschlandweite ADHS-Studie sucht Teilnehmer im Alter von 3 – 45 Jahren

Zehn Zentren in ganz Deutschland bieten vom Kindes- bis ins Erwachsenenalter individuelle ADHS-Therapie an / Auch bei Verdacht auf eine ADHS können Sie sich melden / Therapieangebot reicht von Selbsthilfe über Verhaltenstherapie und Elterntraining bis hin zu Neurofeedback oder gegebenenfalls medikamentöser Unterstützung / Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Die Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Inzwischen weiß man, dass ADHS auch bis ins Erwachsenenalter bestehen kann und oftmals zu Schwierigkeiten in den verschiedensten Bereichen wie Familie, Freunde oder im Beruf führt. Es gibt bereits einige als wirksam belegte Behandlungsmöglichkeiten bei ADHS, allerdings sind nicht alle von ADHS Betroffenen gleich. Manche sind z.B. impulsiver als andere, haben dafür aber weniger Aufmerksamkeitsprobleme. Deshalb helfen auch nicht alle Behandlungen bei allen ADHS-Patienten gleich gut.

Um herauszufinden, welche Behandlungen wann für welche Patienten am besten sind, haben sich erfahrene Ärzte, Ärztinnen, Psychologinnen und Psychologen eine Studie überlegt: ESCAlife (Evidenced based Stepped Care of ADHD along the life span). Finanziert wird die Studie durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Gesamtstudie ESCAlife unterteilt sich in vier altersabhängige Teilstudien (ESCApreschool: 3 – 5 Jahre, ESCAschool: 6 – 11 Jahre, ESCAadol: 12 – 15 Jahre, ESCAlate: 16 – 35 Jahre). Das Therapieprogramm für ADHS ist dabei „gestuft“ und „adaptiv“. Das heißt die Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere der Probleme und danach, wie gut jemand auf eine Behandlungsmethode anspricht. In einem ersten Schritt wird dabei meist zunächst eine telefonunterstützte Selbsthilfe angeboten und erst in einem zweiten Schritt wird die Therapie bei Bedarf intensiviert. Verhaltenstherapie, Neurofeedback, Elterntraining oder eine psychopharmakologische Behandlung können hierbei Bestandteil der Behandlung werden. Bei einer Teilnahme an der Studie begleiten wir Sie bzw. Ihr Kind zwischen neun und 15 Monaten, je nach Art der Behandlung. Zu Beginn findet bei allen eine ausführliche ADHS-Diagnostik statt. Mitmachen kann daher jeder zwischen 3 – 35 Jahren, der bereits eine ADHS diagnostiziert hat oder bei dem ein solcher Verdacht besteht.

Falls Sie Interesse daran haben eine ADHS-Behandlung zu erhalten, die dem aktuellsten Stand der Wissenschaft entspricht und Sie einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten bei ADHS leisten möchten, besuchen Sie unsere Homepage (www.esca-life.org) oder kontaktieren Sie ein Zentrum in Ihrer Nähe.

Für das Alter 3 – 15 Jahre (ESCApreschool, ESCAschool, ESCAadol)

Hamm:                    Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann
inken.kirschbaum@lwl.org

Köln:                        Prof. Dr. Manfred Döpfner
adhs-esca@uk-koeln.de

Mannheim:           Prof. Dr. Dr. Tobias Banaschewski
esca.kjp@zi-mannheim.de

Marburg:                Prof. Dr. Katja Becker
esca@med.uni-marburg.de

Tübingen:              Prof. Dr. Tobias Renner
adhs.esca@med.uni-tuebingen.de

Würzburg:             Prof. Dr. Marcel Romanos
kjp_escalife@ukw.de

 

Für das Alter 16 – 45 Jahre (ESCAlate)

Homburg:              Prof. Dr. Michael Rösler
sibylle.baumgart@uks.eu & toivo.zinnow@uks.eu

Mainz:                     Prof. Dr. Retz
sergiy.davydenko@unimedizin-mainz.de

Mannheim:           Prof. Dr. Esther Sobanski
barbara.alm@zi-mannheim.de & oliver.hennig@zi-mannheim.de

Oldenburg:            Prof. Dr. Alexandra Philipsen
samira.gross@uni-oldenburg.de

Rostock:                 Prof. Dr. Dr. Johannes Thome
pia@med.uni-rostock.de

Tübingen:              Prof. Dr. Fallgatter
thomas.ethofer@med.uni-tuebingen.de  & lena.schwarz@med.uni-tuebingen.de

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