Studien

Untersuchung von Stigmatisierung und Diskriminierung bei Erwachsenen mit einer ADHS

Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

vielen Dank für die zahlreichen positiven Rückmeldungen und Ihre Unterstützung meiner vorgestellten Studie zur Stigmatisierung der ADHS. Wie versprochen finden Sie hier eine Zusammenfassung der Studie und Antworten auf Fragen, die Sie häufig gestellt haben.

Worum geht es in der Studie?

Thema der Studie ist die Untersuchung der Stigmatisierung und Diskriminierung von Erwachsenen mit einer ADHS. Sie werden nach Ihren persönlichen Erfahrungen mit Vorurteilen im Zusammenhang mit Ihrer ADHS gefragt, und nach Lebensbereichen, in denen Sie eine Benachteiligung befürchten. Außerdem untersuchen wir den Zusammenhang zwischen der Stigmatisierung, die Sie erleben, und weiteren Angaben, wie zum Beispiel der Schwere der ADHS Symptome, Ihren Lebensumständen, Ihrem Selbstbewusstsein und Ihrer Beeinträchtigung im Alltag.

Diese Studie ist Teil meiner medizinischen Doktorarbeit innerhalb der Arbeitsgruppe „ADHS im Erwachsenenalter“ unter Leitung von Prof. (apl.) Dr. med. Esther Sobanski am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim.

Wer kann teilnehmen?

Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren, die eine diagnostizierte ADHS haben oder vermuten, dass eine ADHS besteht.

Wie kann ich teilnehmen?

Sie haben einen Umschlag mit neun Fragebögen und zwei Exemplaren der Probandeninformation und Einverständniserklärung erhalten. Nach Ihrer Unterschrift der Einverständniserklärung füllen Sie bitte alle beiliegenden Fragebögen aus und senden diese mit dem vorfrankierten Rückumschlag zurück. Das Bearbeiten der Fragen dauert ungefähr eine Stunde.

Falls Sie selbst keinen Umschlag erhalten haben, können Sie per Email an theresa.masuch@gmail.com unter Angabe Ihrer Adresse ein Exemplar der Studie anfordern.

Bis wann müssen die Fragebögen zurückgeschickt werden?

Bitte senden Sie die Fragebögen so rasch wie möglich, spätestens bis zum 01. August 2015, mit Hilfe der vorfrankierten Umschläge zurück.

Kann ich die unausgefüllten Fragebögen kopieren, damit weitere Mitglieder meiner Selbsthilfegruppe an der Studie teilnehmen können?

Das ist zwar nicht vorgesehen, aber theoretisch möglich, sofern Sie Folgendes beachten:

Die Fragebögen müssen vollständig kopiert weitergegeben werden (neun Fragebögen, Einwilligungserklärung mit Unterschrift des Arztes, Kopie der Einwilligungserklärung). Außerdem müssen in diesem Fall die Kosten der Rücksendung selbst getragen werden, die Versandadresse finden Sie am Ende des Dokuments. Bitte versenden Sie NICHT mehrere Exemplare der Studie in einem Rücksendeumschlag, da die Fragebögen so nicht eindeutig einem Probanden zugeordnet werden können.

Um Ihnen diesen organisatorischen und finanziellen Aufwand zu ersparen, können Sie gerne per Email unter Angabe der Versandadresse und der benötigten Anzahl weitere Exemplare anfordern.

Einige Fragen der Studie finde ich unzutreffend/ungenau formuliert/kann ich nicht beantworten.

In der Studie können Fragen enthalten sein, die für Erwachsene mit ADHS nicht relevant sind oder auf Sie persönlich nicht zutreffen. Dies lässt sich aus wissenschaftlichen Gründen nicht vermeiden, zum Beispiel, weil einige Fragebögen nicht spezifisch die ADHS, sondern psychische Erkrankungen im Allgemeinen thematisieren. Ihre Anmerkungen zu solchen Fragen sind jedoch wichtig. Sie können sie handschriftlich auf den Fragebögen notieren, oder mir besser per Email an theresa.masuch@gmail.com zukommen lassen.

Wie erfahre ich von den Ergebnissen der Studie?

Es handelt sich um eine Studie im Rahmen meiner medizinischen Doktorarbeit. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse in einer medizinischen Fachzeitschrift und auf medizinischen Fachkongressen  ist geplant. Nach Fertigstellung der Studie werden wir ADHS Deutschland e.V. eine wissenschaftliche Zusammenfassung der Ergebnisse zukommen lassen und evtl. auch für Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Sofern die Umstände es erlauben, kann ich Ihnen die Ergebnisse außerdem im Rahmen eines Symposiums der ADHS Deutschland e.V. vorstellen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung,

Cand. med. Theresa Masuch
Prof (apl.) Dr. Esther Sobanski
Wissenschaftliche Arbeitsgruppe ADHS bei Erwachsenen ZISG, Mannheim
AHG Klinik für Psychosomatik, Bad Dürkheim

 

Kontaktdaten

Direkte Ansprechpartnerin:

Cand. med. Theresa Masuch
theresa.masuch@gmail.com
Arbeitsgruppe „ADHS im Erwachsenenalter“, Leitung: Prof. (apl) Dr. Esther Sobanski
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim

Weitere Ansprechpartner:

Dr. med. Barbara Alm
Dr. med. Oliver Hennig
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Spezialambulanz für ADHS im Erwachsenenalter
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
J5
68159 Mannheim

 

Telefon

Mo-Fr 8.30-17.00:           0621/1703 – 2850
zu anderen Zeiten:         0621/1703 – 0

Fax

0621/1703 – 2855

 

Versandadresse der Fragebögen

Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Zentralambulanz
Zu Hd. Frau Theresa Masuch
Postfach 12 21 20
68072 Mannheim

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