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Familie

Die Nervensäge

Bericht einer Mutter in der Frauenzeitschrift Annabelle (1982), Nachdruck im Buch von Hans Grissemann, Hyperaktive Kinder (1986), Verlag Hans Huber, Erlaubnis zur Veröffentlichung im Internet für den Bundesverband der Elterninitiativen zur Förderung hyperaktiver Kinder e. V. per Mail vom 22. November 1996 durch die Redaktion Annabelle

Mein Kind ist eine Nervensäge

An einem grauen Februarmorgen vor 14 Jahren legte mir die Hebamme meinen Sohn in die Arme: »Acht Pfund. Eine stolze Leistung, Frau Spohr!«

»Ist er auch wirklich ganz gesund?« Es war die übliche Frage aller Mütter.

»Natürlich. Es ist alles dran. Keine Sorge.« Genauso üblich fiel auch die Antwort aus.

Alles dran war wirklich bei Peter - aber mit Sorgen sollte er mich dennoch überschütten. 14 Jahre lang. Fast jeden Tag. Schlimm und unheimlich dabei war, daß ich gegen einen unsichtbaren Feind ankämpfen mußte. Hin und her gerissen zwischen Zweifeln und Verzweiflung, Ratlosigkeit und Erbitterung, Hoffnung und tiefster Resignation. Und warum? Weil mein Kind eine Nervensäge war!

Dabei hatte ich mich so auf dieses Kind gefreut... Mit 35 hatte ich beruflich alles Wünschbare erreicht. Nach meinem Jurastudium hatte ich meinen Mann kennengelernt, einen erfolgreichen Rechtsanwalt. Ich stieg mit in seine Kanzlei ein und spezialisierte mich auf Scheidungen. Klienten hatte ich bald mehr als freie Termine. Doch dann wurde mir immer klarer: Das kann nicht alles sein in meinem Leben! Ich fühlte mich trotz meines beruflichen Erfolges unausgefüllt. Ich wünschte mir ein Kind.

Wunsch und Wirklichkeit

Wie jede Mutter malte ich mir das Leben mit diesem Wunschkind in den idyllischsten Farben aus: ein strahlendes Glück, schlicht gesagt. Die Wirklichkeit sah schon nach wenigen Tagen anders aus.

Immer wieder schielte ich neidisch und mißtrauisch zu dem anderen Baby hinüber, das meine Bettnachbarin auf der Wöchnerinnenstation in den Armen hielt: ein rosiges vitales Bündel, das mit den Beinen strampelte und kräftig krähte, wenn es noch nicht satt war. Meiner dagegen sah blaß aus und machte einen mißmutigen, leidenden Eindruck.

»Ist er vielleicht blutarm?« wagte ich bei der Abschlussuntersuchung des Kinderarztes meiner unbestimmten Sorge Ausdruck zu verleihen.

»Ein Blutbild machen wir nur, wenn ein Grund dazu vorliegt. Ihr Kind ist ja gesund«, antwortete er darauf kühl und in zurechtweisendem Ton. Ich gab mich zufrieden. Der Zweifel blieb. Es blieb auch, was mir von Anfang an bei Peter aufgefallen war: Fast nie machte er einen entspannten, lebensfrohen Eindruck wie andere Babys. Meist sah er verdrossen bis gequält aus. Oft schrie er, ohne daß ich wußte warum. Irgend etwas stimmte mit ihm nicht - das fühlte ich. Aber was?

Organisch gesund

»Er ist jetzt ein Jahr alt«, sagte der Kinderarzt, als ich ihm Peter wieder einmal vorführte. »Er wiegt zehn Kilo, sitzt, steht in seinem Laufgitter, und organisch fehlt ihm nichts. Was wollen Sie mehr?«

Peter lernte auch planmäßig laufen. Mit 15 Monaten konnte er sich frei in der Wohnung bewegen. Und damit begann die Hölle! Von Freundinnen wußte ich, daß Kleinkinder Nerven kosten. »Da ist nichts vor ihnen sicher!« hatten sie oft gestöhnt. Der Jüngste einer Nachbarin zum Beispiel hatte einmal Frau Holle gespielt und eine Großpackung Waschmittel über die Wohnung verstreut. Die Tochter einer anderen mit Babycrème ein Sofa ruiniert. Daß so etwas auch auf mich zukommen würde, war mir klar.

Aber selbst diese Phase verlief bei Peter anders. Zwar war auch er in der Wohnung unterwegs, so daß man ihn keine Sekunde aus den Augen lassen konnte. Aber mit der natürlichen Entdeckerfreude und den Experimenten eines neugierigen Kleinkindes hatte das nichts zu tun. Die Unruhe, mit der mein Sohn alles auf den Kopf stellte, war gänzlich ziellos.

Der innere Motor

Als würde er angetrieben von einem permanent auf höchsten Touren laufenden Motor, turnte er auf den Möbeln herum, balancierte auf Fensterbänken, fegte Akten vom Schreibtisch, riß alles aus Schubladen und Schränken, nur um es sofort wieder liegen zu lassen. Im Handumdrehen konnte er buchstäblich die ganze Wohnung verwüsten.

Es war unmöglich, ihn zu bremsen oder seine Aktivität in sinnvolle Bahnen zu lenken. Nie saß er, wie andere Kinder, ruhig da, in ein Spiel versunken. Auch nicht für ein Viertelstündchen. Den Turm aus Bauklötzen ließ er mich bauen, stieß ihn mit einer Handbewegung um, und der Fall war für ihn erledigt. Wollte ich ihm etwas vorlesen oder Bilderbücher zeigen, rutschte er mir schon nach Augenblicken ungeduldig wieder vom Schoß.

Ich erinnere mich an den Besuch einer schwerkranken Freundin: Die ruhige Stunde für eines unserer letzten Gespräche erkaufte ich mir damit, daß ich Peter ohne Einspruch einen ganzen Brotlaib zerkrümeln ließ. Es war eine Heidenarbeit, die über die ganze Wohnung verteilten Krümel wieder zu beseitigen, und auch fast sinnlos, denn mittlerweile richtete er längst eine andere Verheerung an.

Keine Ermahnungen, keine Strafen konnten diesen Bewegungsdrang eindämmen. Sie rauschten an seinem Ohr vorbei, ohne daß er sie aufnahm. Dabei machte er einen alles andere als glücklichen Eindruck. Meist war er quengelig, schlecht gelaunt, und blitzartig konnte seine Stimmung in wilde Wut umschlagen. Dann warf er sich auf den Boden, schrie mörderisch, trat und schlug um sich.

In solchen Momenten war er völlig außer sich. Oft richtete sich sein Zorn gegen seinen kleinen Bruder, der zweieinhalb Jahre nach ihm zur Welt gekommen war.

»Das ist eben das Trotzalter«, trösteten mich meine Freundinnen. Außerdem gebe es meist Streit und Eifersucht, wenn der Erstgeborene Konkurrenz bekäme. Alles gut und schön, aber überzeugen konnte mich das im Innersten nicht. Immer stärker hatte ich das Gefühl, daß mit Peter etwas anders war. Daß da etwas sein müsse, wofür man ihn letztlich auch nicht verantwortlich machen könne!

Schläge und Schuldgefühle

Daraus resultierten Spannungen zwischen meinem Mann und mir. Er warf mir vor: »Du bist zu weich und einfach unfähig, ihn zu erziehen. Der Junge tanzt dir ja auf der Nase herum. Was der braucht, ist nichts weiter als eine strenge Hand!«

Vergeblich versuchte ich ihm klarzumachen, wie schwer oder sogar unmöglich es sei, ein Kind wie dieses zu erziehen. Und doch hatte mein Mann irgendwo recht.

Wenn ich Peter gelegentlich doch den Hintern versohlte, so eigentlich nur dann, wenn ich die Nerven verlor und nur noch rot sah.

Ein schlechtes Gewissen und Schuldgefühle folgten auf dem Fuße. Danach ließ ich dem Jungen dann wieder Unarten durchgehen, bei denen ich eigentlich hätte eingreifen müssen. Dazu fehlte mir aber oft auch ganz einfach die Kraft.

Panik und Geschrei

Peters aufreibende Unruhe war ja nicht das einzige, was an meinen Nerven zerrte. Genauso quälend war es, daß er auf Schritt und Tritt quengelnd an meinem Rockzipfel hing. Ich konnte nichts aus dem Keller holen, ohne daß es Geschrei gab. Bei abendlichen Einladungen begleitete ich meinen Mann nur noch selten, denn Peter geriet außer sich vor Panik, wenn er merkte, daß ich ausgehen wollte. Dabei hatte ich das Gefühl, daß dies nicht nur die eigensüchtige Tyrannei eines verwöhnten Kindes sei, wie mein Mann das nannte, sondern daß das Kind wirklich Ängste ausstand.

Vielleicht hingen auch seine Schlafstörungen damit zusammen. Er konnte abends lange Zeit nicht einschlafen. Um zwei Uhr wachte er meist wieder auf, schrie und weinte. »Einmal wieder eine Nacht durchschlafen!« war schließlich mein einziger Wunsch.

Auszug aus dem Irrenhaus

Ich konnte verstehen, daß mein Mann aus diesem »Irrenhaus«, wie er es nannte, floh: Der Sohn eine Nervensäge - für ihn ebenso unverständlich wie enttäuschend -, seine Frau ewig abgespannt, am Rand des Zusammenbruchs, eine Wohnung, in der es trotz aller Mühe aussah wie auf einer Mülldeponie, ein Haushalt, in dem es immer wieder Pannen gab - all das war für ihn unerträglich geworden. Ich nahm ein Kindermädchen und mußte wieder arbeiten.

Der Versuch, Peter mit viereinhalb Jahren in den Kindergarten zu bringen scheiterte. Er hatte Angst. Angst vor den vielen fremden Kindern. Angst, daß etwas von ihm erwartet wurde, was er nicht leisten konnte. Ich suchte mir acht andere Kinder und eine Kindergärtnerin und machte in unserem Haus einen großen Raum zum Kindergarten.

Peter war jetzt in der vertrauten Umgebung zwar nicht mehr so verschreckt, dennoch fiel es ihm schwer, sich in die Gruppe einzufügen. Er war leicht gekränkt, reagierte dann stets aggressiv und ergriff auch hier die Flucht, wenn er etwas basteln sollte - von vornherein überzeugt, daß er nichts zustande brächte.

Schulzeit - Leidenszeit

War es bisher schon katastrophal gewesen, so begann unsere wahre Leidenszeit erst als Peter in die Schule mußte. Schon bald wurde ich zur Lehrerin bestellt. Was sie mir zu sagen hatte, war alles andere als erfreulich: »Peter stört permanent den Unterricht. Er steht einfach auf, läuft zum Papierkorb, schwatzt dazwischen, dreht sich zu seinem Hintermann um, knabbert am Radiergummi, spielt mit dem Bleistift und rutscht auf der Bank hin und her. Klar, daß er sich da nicht konzentrieren kann. Noch schlimmer ist, daß er damit die anderen Schüler ablenkt. Wenn sich das nicht bessert, kann ich ihn nicht in der Klasse behalten.« Die Lehrerin hatte recht.

Der tägliche Nahkampf

Nachmittags bei den Hausaufgaben mit Peter beobachtete ich dasselbe. Oft artete das geradezu in einen Nahkampf aus.

  • Peter kaut am Bleistift.
  • »Nun mach doch vorwärts!«
  • Peter guckt aus dem Fenster.
  • »Also, wieviel sind 7 plus 13?«
  • Peter steht auf, um einen Schluck Wasser zu trinken.

Die Lehrerin gab ihm einen Zettel mit: »Sie müssen mehr Lesen und Diktat mit ihm üben!«

Ja, das stimmte. Darin war er schwach. Manchmal schrieb er ein E wie eine 3, vertauschte die Buchstaben, ließ einen aus. »Ist er vielleicht Legastheniker?” fragte ich die Lehrerin. Sie verneinte. Ich gab mich zufrieden. Die Noten waren mittelmäßig, die Versetzung nicht gefährdet. Vielleicht würde doch noch alles gutgehen.

Auch zu Hause gab es nun manchmal Tage, an denen er erträglicher war. Vielleicht verschwindet das alles wie ein böser Traum, machte ich mir selbst Hoffnung. Die Hoffnung trog.

Mißerfolg auf Mißerfolg

Im vierten Schuljahr spitzte sich die Situation zu. Peter bekam eine andere Lehrerin - und lauter schlechte Noten. Er wollte nicht mehr zur Schule. Oft mußte ich ihn regelrecht aus der Haustür stoßen. Manchmal kam er über den Balkon wieder hereingeklettert, umklammerte meine Knie, schluchzte herzzerbrechend. »Laß mich zu Hause bleiben!« Mittags sah ich ihn dann mit hängenden Schultern heimkommen. Ich brauchte nicht zu fragen, wie es ihm ergangen war.

Test beim Psychologen

Wieder war ich bei der Lehrerin. »Da gibt es doch einen Test für Legastheniker. Kann man den nicht mit ihm machen?« Leicht gekränkt gab sie mir zu verstehen, daß sie selbst in einem Schnellkurs auf Erkennung und Training für Legastheniker geschult worden sei, aber den Test machte sie dann doch.

Das Resultat: »Es scheint tatsächlich so, als sei Ihr Sohn Legastheniker. Aber leider habe ich auch einen Intelligenzquotienten von nur 81 festgestellt. Das kann zwar nicht stimmen, denn dumm ist der Junge ja nicht. Aber unter diesen Umständen kann ich ihm leider die Legasthenie nicht bestätigen.«

Ich wollte ja nur, daß Peter die Benotung der Diktate erspart bliebe. Darum ließ ich den Test beim zuständigen Schulpsychologen wiederholen. Jetzt hatte Peter auf einmal einen Intelligenzquotienten von 120 - und eine schwere Legasthenie! »Er hätte längst ein spezielles Rechtschreibtraining gebraucht«, sagte der Psychologe, setzte aber verärgert hinzu: »Der Junge ist ja total verkorkst, renitent und widerspenstig. Mit einem Wort: schwer verhaltensgestört! Was meinen Sie, was der hier für ein Theater aufgeführt hat, bis er den Test gemacht hat. Leistungsverweigerung nennt man das. Da können Sie froh sein, wenn der die Grundschule schafft!«

Tatsächlich war es jetzt so weit, daß Peter vor jedem Hindernis scheute wie ein Pferd. Immerhin schaffte er die Versetzung in die nächste Klasse. Sollte ich ihn auf dieser Schule lassen? Er war ja nicht dumm, sondern nur durch ständige Mißerfolge entmutigt und verstört.

Psychotherapie und Privatschule

Wieder ging ich mit ihm zu einem Psychologen. »Irgend etwas stimmt mit meinem Jungen nicht. Das weiß ich schon seit seiner Geburt«, sagte ich. »Ich weiß nur nicht, was.« Der Mann war mit dem Problem schnell fertig. »Wissen Sie, Sie sind ja geschieden und berufstätig, nicht wahr? Bei Kindern aus solchen Verhältnissen sehen wir häufig derartige Störungen.«

Das traf mich bis ins Mark. Wie oft hatte ich mich schon selbst gefragt, welche Schuld an den Schwierigkeiten meines Kindes mich traf! Erzog ich ihn vielleicht falsch? Ich verteidigte mich halbherzig. »Aber sein Bruder lebt doch in den gleichen Verhältnissen, und der ist ganz normal, zufrieden und gut in der Schule ...«

Ein Achselzucken »Ich kann Ihnen nur sagen, der Junge braucht eine längere Psychotherapie«. Ich willigte ein. Zweimal in der Woche ging Peter zu ihm. Außerdem schickte ich ihn auf ein Privatgymnasium. »Dort sind die Lehrer erfahren im Umgang mit solchen Kindern«, hatte mir der Psychologe versichert. Das waren sie in der Tat, denn diese Schule war geradezu ein Sammelbecken für gescheiterte Schulexistenzen wie mein Sohn.

Das Ende auf dieser Schule kam schnell. Und unerwartet. Auf dem Nachhauseweg mußte Peter immer an einer U-Bahn-Station aussteigen, wo sich Gruppen jugendlicher Rowdys trafen. Irgendwie geriet er in deren Dunstkreis. Plötzlich kam er eine Nacht nicht nach Hause. Plötzlich war er nicht mehr ängstlich, sondern frech und unverschämt. Er gewöhnte sich einen Gang an wie ein Gorilla, servierte mir Sprüche wie: »Wer nicht mit den Schwierigkeiten seiner Kinder fertig wird, soll sich keine anschaffen!«

Ich gab ihm eine Ohrfeige, er zerriß mir mein Kleid. Ich war ratlos und verzweifelt.

»Ich habe dir das ja immer gesagt!« fühlte sich sein Vater bestätigt. »Der hätte mehr Prügel verdient. Statt dessen hast du ihn stets verteidigt!«

Flucht nach Hamburg

Wieder war Peter verschwunden. Nach zwei Tagen griff ihn die Polizei auf - auf dem Weg nach Hamburg, wohin er mit einem seiner Freunde per Autostop gelangen wollte. Unterwegs hatten sie einen parkierten Lastwagen aufgebrochen, darin geschlafen und einiges mitgenommen. In der Anklageschrift wegen Diebstahls waren aufgeführt: eine Landkarte, ein Portemonnaie mit DM 1.50, ein Seil zur Absicherung beweglicher Güter und eine Dose Pfeffer.

Am nächsten Tag konnte ich Peter abholen. »Warum hast du das gemacht? Und was wolltest du in Hamburg?« Er zuckte mit den Schultern. »Weiß nicht ...«

14 Jahre lang die Hölle

Nun verstand ich gar nichts mehr. Nur eins war mir klar: Peter mußte fort aus der Großstadt, weg von seinen Rocker-Freunden. Ich fand ein Schülerwohnheim auf dem Land. Als ich ihn dorthin brachte, sah er mit seinen 14 Jahren wieder aus wie damals als kleiner Junge: blaß, verschreckt und ängstlich. Mir schnürte es die Kehle zu.

Als ich ihn abgeliefert hatte, setzte ich mich in seinem leeren Zimmer auf das Bett und heulte. Vierzehn Jahre waren wir beide durch die Hölle gegangen, seine ganze lange Kindheit hindurch. Nun war er aus dem Haus.

Was war aus meinem Glück mit diesem Kind geworden, das ich mir einst in so idyllischen Farben ausgemalt hatte? »Am liebsten wäre ich tot«, hatte Peter an seinem 12. Geburtstag gesagt und nach einer Pause hinzugefügt: »Warum bin ich nicht so wie andere Kinder?«

Die Antwort auf diese Frage, die auch mir während seiner ganzen Kindheit unter den Nägeln gebrannt hatte, brachte eine Fernsehsendung. »Mein Gott, das ist ja ganz genau wie bei meinem Sohn!« rief ich unwillkürlich aus, als ich den Jungen sah, der in diesem Film gezeigt wurde. Und zum ersten Mal hörte ich etwas über die Störung, unter der Peter litt, ohne daß mir das jemand hätte sagen können. Zum ersten Mal auch hörte ich ihren Namen: das »hyperkinetische Syndrom«.

 

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